AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Manuela Handwerger Naturcoaching

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Manuela Handwerger Naturcoaching (nachfolgend Coach genannt) und Kunden als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das generelle Angebot des
Coach, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen
(Coaching) und die gezielte Schulung von Fähigkeiten zur Optimierung von
Fachkompetenzen (Training) annimmt. Dazu gehören auch Entspannungsmaß-nahmen, die dem Erhalt der Gesundheit dienen, sowie Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung.
3) Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen
abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, inklusive Entspannung/Verfahren erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags
1) Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der
Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung, Entspannung und Prävention anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Kunden entsprechen, sofern der Kunde hierüber keine Entscheidung trifft.
2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder
garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coaching- und Trainingsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des Kunden.
Soweit der Kunde die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder
Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden gecoacht werden will, hat er das dem Coach gegenüber zu
erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen des Coaches
1) Coaching und Training sind ausdrücklich keine Ausübungen der Heilkunde, demnach darf der Coach gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Der Coach darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen.
2) Coaching ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine
Psychotherapie. Der Kunde trägt während des gesamten Coaching- und Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sein Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coachingtermine. Die Teilnahme an einem Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.
Ist der Veranstalter eines Gruppencoachings oder Gruppentrainings- bzw.
einer Seminarveranstaltung nicht der Coach, genießen die Kunden
keinen Versicherungsschutz durch ihn.

§ 3 Mitwirkung des Kunden
1) Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Kunde nicht verpflichtet. Eine Beratung
ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des Kunden sinnvoll.
Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching wie auch für eine aktive Mitarbeit bei Entspannungsübungen und anderen Methoden.
2) Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne des Kunden bestimmend sein.
3) Der Coach ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht
mehr gegeben ist, insbesondere wenn der Kunde die Coaching- und Trainingsinhalte verneint.
4) Auch der Kunde hat das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das
Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin und schriftlich erfolgen.
5) Das Coaching oder Training kann in der Natur stattfinden. Der Coach übernimmt hierfür keine Haftung. Der Kunde kommt zu dem vereinbarten Termin in der Natur selbständig und darf keine Ansprüche auf Mitfahrt erheben.

§ 4 Honorierung des Coaches
1) Der Coach hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht
individuell zwischen dem Coach und dem Kunden vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste des Coaches aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder -Verzeichnisse gelten nicht.
2) Die Honorare sind nach jedem Termin von dem Kunden innerhalb von 14
Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn des Coachings bzw. Trainings zu vereinbaren und im Coachingvertrag festzuhalten.
3) Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der Kunde unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der
Termingebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende
Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der Kunde 24 Stunden vor Beginn
des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist.
In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann vom Coach verlangt werden.
4) Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden
dem Kunden nicht in Rechnung gestellt. Der Kunde hat in einem
solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine
Angabe von Gründen.

§ 5 Vertraulichkeit des Coachings
1) Der Coach behandelt die Daten des Kunden vertraulich und erteilt
bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, der Prävention und
Entspannungsverfahren sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen des Kunden Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im
Interesse des Kunden erfolgt und anzunehmen ist, dass der Kunde zustimmen wird.
2) § 5 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Coach aufgrund gesetzlicher
Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.
3) § 5 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung,
Schulung, Entspannung und Prävention persönliche Angriffe gegen den Coach oder
seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
4) Der Coach führt Aufzeichnungen über seine Leistungen. Dem Kunden steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; er kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie. § 5 Abs. 2 bleibt davon unberührt.
5) Sofern der Kunde ein detailliertes Protokoll über das Coaching bzw. Training verlangt, erstellt der Coach dieses kosten- und honorarpflichtig nach
tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

§ 6 Meinungsverschiedenheiten
Meinungsverschiedenheiten aus dem Coachingvertrag und den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich,
Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 7 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.